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Sonntag, 22. Juli 2012

IPads für K-Politiker - ein Bruchteil an Möglichkeiten

Papierlose Räte - durch Digitalisierung und das Internet:  Räte in Herzebrock-Clarholz und Verl haben es bereits eingeführt. In Gütersloh wird das schon seit Jahren so gemacht. In den beiden Kommunen Herzebrock und Verl werden nicht nur die Informationen online versendet, sondern die Politiker erhalten hierzu auch gleich Notebooks oder IPads - kostenlos von der Kommune. Die Kosten für diese Anschaffung werden den Kosten für Papier und Post gegenüber gestellt. 

Man kann sich nun darüber streiten, ob es notwendig ist, die technische Ausrüstung für die Kommunalpolitiker durch die Kommune bezahlen zu lassen oder nicht. Ich persönlich finde das einen Deut zu viel - immerhin ist heute fast jeder Haushalt mit dieser modernen Technik ausgerüstet - so bedarf es m.E. nicht noch der Dreingabe durch die Stadt. Und schon gar nicht vor dem Hintergrund der angespannten Haushaltslage der Kommunen und dem sinkenden Verlust der Bevölkerung in die politische Klasse - gepaart mit dem Vorwurf, "die" bedienen sich zunächst einmal selbst. 

Vielleicht muss Politik aber auch einfach nur nachholen, was Verwaltungen eh bereits planen oder in Zukunft umsetzen wollen - oder müssen: Gerade Verwaltungen werden immer digitaler: im Zuge der Verwaltungsmodernisierungen steigt der Anteil der Informationstechnologie stetig an. 


... in der Welt der digitalen Möglichkeiten

Einfach tun

Wer sagt das und was stört mich das?


Donnerstag, 19. Juli 2012

Neuer Protest: zur Unterstützung des Rates

Es gibt eine neue Protestbewegung in Gütersloh: Der Bürgerverein Blankenhagen e.V. unterstützt den Rat der Stadt Gütersloh in seiner Entscheidung gegen die Bezriksregierung in Detmold bezüglich der Umleitungsregelung für den Fernverkehr mit einer Unterschriftenliste. Immerhin führt die betreffende Straße mitten durch den Ortsteil. Die Unterschriftenliste liegt in einigen Einzelhandelsgeschäften entlang des Hauptverkehrsknotenpunktes aus.






Dienstag, 17. Juli 2012

Online-Berichterstattung aus dem Rat

Das Protokoll des letzten Bildungsausschusses am 29. März 2012 ist immer noch nicht online. Wie schön, dass ich einige Wortbeiträge zum Thema "Modellschule" selbst mitgeschrieben habe... Aber vorbildlich ist das  nicht. Und schon gar nicht im Zeitalter des Internet und der "offenen Staatskunst".  Hermann Hill sagt dazu: "Der Staat konstituiert sich und entsteht jeweils neu durch informationelle Öffnung und Einbeziehung der Staatsbürgerinnen und Staatsbürger. Indem diese sich verabreden und treffen, gemeinsame Ziele suchen, einen Interessenausgleich herbeiführen, Maßnahmen entwickeln, etc. ereignet sich Staat." Ohne Information aber, geht das kaum.

Besser für die Transparenz und Informationsvermittlung wäre natürlich ein Audio 2:0 Mitschnitt, das heißt, die komplette Sitzungsaufzeichnung kann zumNachhören ins Netz gestellt werden. Oder noch besser: gleich ein Videomitschnitt. Immer mehr Städte überlegen sich die Variante der Online-Berichterstattung. 

Audio 2:0 aus dem Rat?

Online-Berichterstattung?




Sonntag, 15. Juli 2012

Viel Lärm um nichts! Ein Badesee als Fatamorgana?

Ein Badesee löst sich in Luft auf. Hat Politik jahrelang auf Sand gebaut - sind die Gewählten fast 13 Jahre einer Luftnummer hinterhergerannt? Querbeet durch alle Fraktionen?

Fast 13 Jahre (seit 1999) beschäftigt sich die Stadtverwaltung und der Rat in Gütersloh nun mit dem Badesee in Blankenhagen. Auch "Luttersee" genannt. Rein hypothetisch und als Wunsch ist das ein Badesee - denn was sich zur Zeit vor Ort findet, ist lediglich eine mit Wasser gefüllte Baggerseegrube mit Sandabbau, an dessen Ufern eigentlich alles verboten ist, was der normalen Bevölkerung Spaß machen könnte: Schwimmen, Campieren, Angeln. Aber die Idee, einen solchen See für die öffentliche Nutzung zugänglich zu machen, besteht.

Oder bestand.... oder doch nie gewesen?

Jahrelang diskutiert - und plötzlich auf Grund gelaufen?

Mittwoch, 11. Juli 2012

Zeit für Aviophobie - Sommer 2012

Urlaubszeit. Zeit der Flugreisen. Zeit für Aviophobie - man nennt es auch "Flugangst".

Immerhin leiden rund 15 Prozent aller Deutschen "offiziell" daran, die Dunkelziffer ist wohl weitaus höher. Und dabei sind die Fluggastzahlen im ersten Quartal 2012 deutlich angestiegen, 20,9 Millionen Menschen flogen in der Zeit von deutschen Flughäfen ab!

Ich war eine davon, im 2. Quartal.



Montag, 9. Juli 2012

Steine mit Vergangenheit und Zukunft

Nach einer Woche Abstinenz bin ich zurück im Heidedorf Gütersloh. Jetzt heißt es zunächst einmal Zeitungen lesen und schauen, was sich bewegt und was sich nicht bewegt hat. Zehn Tage sind in der politischen Landschaft ein Tropfen im Ozean. 

Da haben diese Steine schon ganz anderes gesehen:


auf diese Steine können Sie bauen....