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Samstag, 22. Februar 2014
Social Media Week - von HH lernen
Die Social Media Week Hamburg war Anziehungspunkt nicht nur für die Digitalwelt: vom 17. - 23. Februar 2014 standen Entwicklungen und Innovationen in Technologie, Kreativ- und Digitalwirtschaft sowie der gesellschaftliche Wandel an sich im Fokus.
Eine von mir besuchte Sesssion war: Das offene Hamburg mitgestalten - Dazu eingeladen ins Kulturwerk West e.V. in direkter Nachbarschaft zur Reeperbahn hatte der Stammtisch Open Government HH, moderiert von @FrauKW, Kirsten Wohlfahrt.
Sonntag, 16. Februar 2014
Des Landrats Nebeneinkünfte - wem nutzen sie?
Der Landrat zu Gütersloh legt seine Nebeneinkünfte gemäß Korruptionsbekämpfungsgesetz offen. Er gehe über die gesetzliche Forderung hinaus und liste sogar seine Gremientätigkeiten auf, sagt er. Dieses Jahr sind es 35 Nebentätigkeiten, insgesamt verdiente er 41.537 Euro dazu. 566,92 Euro davon fließen in die Kasse des Kreises. Die Transparenz ist richtig. Nur die Messlatten fehlen: an was lässt sich erkennen, wozu seine Tätigkeit taugt?
Es ist nichts Neues, dass der Landrat so viel Geld durch Nebeneinkünfte verdient. Neu ist, dass die Steigerungen in den Nebeneinkünften ganz beachtlich sind.
Es ist nichts Neues, dass der Landrat so viel Geld durch Nebeneinkünfte verdient. Neu ist, dass die Steigerungen in den Nebeneinkünften ganz beachtlich sind.
Mittwoch, 12. Februar 2014
MdB antwortet auf abgeordnetenwatch.de - Karenzzeit
Die Bundespolitik geht schon wieder zur Tagesordnung über, dabei ist ein Thema immer noch nicht wirklich geklärt: die Karenzzeit.
Dieser Tage ist dazu eine Antwort auf Abgeordnetenwatch.de von Ralph Brinkhaus eingetroffen. Er ist Mitglied des Dt. Bundestages für die CDU und den Wahlkreis Gütersloh.

Am 16. Januar 2014 hatte ich ihn gefragt:
Dieser Tage ist dazu eine Antwort auf Abgeordnetenwatch.de von Ralph Brinkhaus eingetroffen. Er ist Mitglied des Dt. Bundestages für die CDU und den Wahlkreis Gütersloh.
Am 16. Januar 2014 hatte ich ihn gefragt:
Montag, 10. Februar 2014
Schnelles Netz für den Kreis und die Kommunen
Das zentrale Thema in der Zukunft ist ein schneller Zugang zum Internet. Wir reden hier über die Breitbandversorgung. Wo steht eigentlich Gütersloh, wenn es um Breitbandversorgung geht - was macht der Kreis Gütersloh? Ich habe mal laut gefragt... und eine Antwort von Andreas Poppenborg erhalten. Er ist Leiter der Business Unit eGovernment und Mitglied der Geschäftsleitung bei der regio IT in Gütersloh.
Von ihm erfahre ich, dass der Zweckverband INFOKOM das Projekt "Digitaler Breitband Masterplan" im Kreis durchführt. Dieses Vorgehen sei mit allen kreisangehörigen Kommunen und dem Kreis Gütersloh abgestimmt.
Im Kern geht es um den zügigen Ausbau von Hochleistungsnetzen. Im Bund etwa heißt die Devise, bis 2014 sollen 75 % der Haushalte über Anschlüsse mit Übertragungsraten von mindestens 50 Megabit pro Sekunde verfügen können.
| Breitband - Kabel warten - wer macht´s? Foto ak 2014 |
Von ihm erfahre ich, dass der Zweckverband INFOKOM das Projekt "Digitaler Breitband Masterplan" im Kreis durchführt. Dieses Vorgehen sei mit allen kreisangehörigen Kommunen und dem Kreis Gütersloh abgestimmt.
Im Kern geht es um den zügigen Ausbau von Hochleistungsnetzen. Im Bund etwa heißt die Devise, bis 2014 sollen 75 % der Haushalte über Anschlüsse mit Übertragungsraten von mindestens 50 Megabit pro Sekunde verfügen können.
Sonntag, 9. Februar 2014
Rettung eines Bildungsgangs II. Teil
So einfach geht eine Rettung also doch nicht: Der Ausbildungsgang zum Informationstechnischen Assistenten (iTA) am Carl-Miele-Berufskolleg ist offensichtlich gefährdet. Gestern fanden die Anmeldungen zwar statt - das AnmeldeVERHALTEN der Bildungsganginteressierten schien jedoch deutlich kanalisiert zu werden. Das erklärte Ziel der Schulleitung ist demnach geblieben: der Bildungsgang findet künftig nicht mehr statt.
Das Anmeldeverfahren
Gestern informierte der Konrektor über den Bildungsgang iTA, unüblich sagen Schulkenner. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Beratungstenor war dem Vernehmen nach, dass man auf die dreijährige Ausbildung an der Schule mindestens noch zwei bis drei Jahre eine Lehre draufsetzen müsse, um am Ende in Lohn und Brot zu kommen. Abschreckender geht es nicht.
| Reden und Handeln Fotos ak 2013 |
Das Anmeldeverfahren
Gestern informierte der Konrektor über den Bildungsgang iTA, unüblich sagen Schulkenner. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Beratungstenor war dem Vernehmen nach, dass man auf die dreijährige Ausbildung an der Schule mindestens noch zwei bis drei Jahre eine Lehre draufsetzen müsse, um am Ende in Lohn und Brot zu kommen. Abschreckender geht es nicht.
Freitag, 7. Februar 2014
Wie man Bildung abwürgen will
Immer wieder ist vom Fachkräftemangel die Rede. Mangelware ist zudem IT-Kompetenz. Wir reden davon, dass der Kreis Gütersloh ein profunder Wirtschaftsstandort ist und eine Bank für gute Ausbildung. Wenn dem so ist, warum sollte dann der Ausbildungsgang der Berufsfachschule zum Informationstechnischen Assistenten (TA) am Carl-Miele-Berufskolleg stillschweigend geschlossen werden? Morgen ist dort Tag der offenen Tür und Anmeldestart. Die kurze Story einer Rettung....
| Fachkräfte im IT-Bereich: dringend gebraucht Foto ak 2013 |
Der Schulleiter des Carl-Miele-Berufskolleg (Träger ist Kreis Gütersloh) hatte für sich beschlossen, den Bildungszweig einzustellen. Die Begründung: Lehrermangel. Und das, obwohl dieser Ausbildungsgang noch in der Kreisbildungsbroschüre von November 2013 angeboten wird, also vor rund 3 Monaten noch beworben wurde. Den vermeintlichen Lehrermangel konnte die Schulgemeinschaft nicht erkennen. Sie sah es als vorgetäuschtes Argument der Schulleitung, den Bildungsgang nicht anbieten zu müssen. Vielleicht, weil der als Konkurrenz zum Technischen Gymnasium an gleicher Schule gesehen wird? Und dieser Zweig nicht voll wird, weil eben dazu eine Qualifikation notwendig ist - für den TA aber nicht. So hatte dieser Ausbildungsgang TA eine hohe Sogkraft - und würde die auch weiterhin behalten. Mittwoch, 5. Februar 2014
Solidarität und Protest aus der Provinz - Snowden ehren!
Wir treten entschieden gegen Massenüberwachung ein! Das Aufdecken dieser schäbigen Systematik durch Edward Snowden hat der Gesellschaft den Blick geweitet und ihr die Möglichkeit zum eigenen Denken und Bewerten ermöglicht.
Daher möchten wir als Teil der Zivilgesellschaft und aus der Provinz Westfalen ein Zeichen setzen. Protest gegen diese Überwachung darf nicht nur auf die Hauptstadt begrenzt bleiben:
Wir haben daher Edward Snowden für das Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland vorgeschlagen.
Unser Vorschlag liegt jetzt offiziell beim Auswärtigen Amt in Berlin. Ein Gremium dort wird darüber entscheiden, weil es sich um einen Ausländer handelt, der geehrt werden soll. So sieht es das Protokoll vor. Nach Prüfung im Auswärtigen Amt gibt dieses den Vorschlag an den Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland, Joachim Gauck, weiter. Oder auch nicht, wenn dem Vorschlag nicht stattgegeben wird. Wir erwarten in beiden Fällen eine schriftliche Begründung.
Daher möchten wir als Teil der Zivilgesellschaft und aus der Provinz Westfalen ein Zeichen setzen. Protest gegen diese Überwachung darf nicht nur auf die Hauptstadt begrenzt bleiben:
Wir haben daher Edward Snowden für das Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland vorgeschlagen.
Unser Vorschlag liegt jetzt offiziell beim Auswärtigen Amt in Berlin. Ein Gremium dort wird darüber entscheiden, weil es sich um einen Ausländer handelt, der geehrt werden soll. So sieht es das Protokoll vor. Nach Prüfung im Auswärtigen Amt gibt dieses den Vorschlag an den Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland, Joachim Gauck, weiter. Oder auch nicht, wenn dem Vorschlag nicht stattgegeben wird. Wir erwarten in beiden Fällen eine schriftliche Begründung.
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