Bild

Bild

Donnerstag, 26. Juli 2012

Kreisverkehr unter Parteibeflaggung

Kreisverkehre sind wirksame Verkehrsmaßnahmen gegen Stau und Stress. Das ist auch in Gütersloh angekommen. Mehr und mehr Kreisel werden gebaut. Dieses dem städtischen Beton abgerungene Inselland ist in der Regel begrünt und bepflanzt.

Die Frage stellt sich: Wer pflegt die eigentlich? Die Gütersloher Kreisel sind fest in Firmenhand, die eine Pflegepatenschaft übernommen haben und das neue Hoheitsgebiet auch mit einem Firmenschild beflaggt haben. "Corporate Social Responsibility" nennt man das u.a. mittlerweile, es gehört zum Firmenimage, sich für die Allgemeinheit zu engagieren und sei es die Pflege von öffentlichem Grün.

Ungewöhnlich aber: Einen von diesen öffentlichen Halligen pflegt die "CDU Gütersloh". Und zwar an ganz zentraler Stelle: an der Neuenkirchener Straße, Höhe Parkstraße.

Kreisverkehr an der Neuenkirchener Straße

Ein Umfahren des Kreisel ist kaum möglich, ohne direkt mit der Plakatierung der CDU konfrontiert zu werden. An jeder der drei Ausfahrstraßen prankt der rote Parteienschriftzug auf Fahreraugenhöhe. Dreimal umkreist, dreimal CDU umfahren. 


Dienstag, 24. Juli 2012

Wann geht es transparent weiter? Konversion in GT

Es ist sehr ruhig geworden um die Konversion in Gütersloh. Nicht nur wegen des Sommerlochs. Nach dem Grundsatzbeschluss der Politik, von einer Weiterführung des Flughafens nach dem Abzug der britischen Streitkräfte abzusehen, bleibt es still. 

Wo bleibt die angekündigte Bürgerbeteiligung, die Transparenz im Verfahren, wie Politik, Verwaltung und NRW-Urban versichert haben? 


Wann rollen sie zum letzten Mal durch GT?

Montag, 23. Juli 2012

Strandregeln

Deutschland, Deine Regeln....!






Und Studenten dürfen übrigens nur in Begleitung ihrer Eltern an den Strand. Mit dem Hinweis, das wäre ja mal was für die Zeitungsseite "Satire", wurde eine Ausnahmegenehmigung erteilt.

Sonntag, 22. Juli 2012

IPads für K-Politiker - ein Bruchteil an Möglichkeiten

Papierlose Räte - durch Digitalisierung und das Internet:  Räte in Herzebrock-Clarholz und Verl haben es bereits eingeführt. In Gütersloh wird das schon seit Jahren so gemacht. In den beiden Kommunen Herzebrock und Verl werden nicht nur die Informationen online versendet, sondern die Politiker erhalten hierzu auch gleich Notebooks oder IPads - kostenlos von der Kommune. Die Kosten für diese Anschaffung werden den Kosten für Papier und Post gegenüber gestellt. 

Man kann sich nun darüber streiten, ob es notwendig ist, die technische Ausrüstung für die Kommunalpolitiker durch die Kommune bezahlen zu lassen oder nicht. Ich persönlich finde das einen Deut zu viel - immerhin ist heute fast jeder Haushalt mit dieser modernen Technik ausgerüstet - so bedarf es m.E. nicht noch der Dreingabe durch die Stadt. Und schon gar nicht vor dem Hintergrund der angespannten Haushaltslage der Kommunen und dem sinkenden Verlust der Bevölkerung in die politische Klasse - gepaart mit dem Vorwurf, "die" bedienen sich zunächst einmal selbst. 

Vielleicht muss Politik aber auch einfach nur nachholen, was Verwaltungen eh bereits planen oder in Zukunft umsetzen wollen - oder müssen: Gerade Verwaltungen werden immer digitaler: im Zuge der Verwaltungsmodernisierungen steigt der Anteil der Informationstechnologie stetig an. 


... in der Welt der digitalen Möglichkeiten

Einfach tun

Wer sagt das und was stört mich das?


Donnerstag, 19. Juli 2012

Neuer Protest: zur Unterstützung des Rates

Es gibt eine neue Protestbewegung in Gütersloh: Der Bürgerverein Blankenhagen e.V. unterstützt den Rat der Stadt Gütersloh in seiner Entscheidung gegen die Bezriksregierung in Detmold bezüglich der Umleitungsregelung für den Fernverkehr mit einer Unterschriftenliste. Immerhin führt die betreffende Straße mitten durch den Ortsteil. Die Unterschriftenliste liegt in einigen Einzelhandelsgeschäften entlang des Hauptverkehrsknotenpunktes aus.






Dienstag, 17. Juli 2012

Online-Berichterstattung aus dem Rat

Das Protokoll des letzten Bildungsausschusses am 29. März 2012 ist immer noch nicht online. Wie schön, dass ich einige Wortbeiträge zum Thema "Modellschule" selbst mitgeschrieben habe... Aber vorbildlich ist das  nicht. Und schon gar nicht im Zeitalter des Internet und der "offenen Staatskunst".  Hermann Hill sagt dazu: "Der Staat konstituiert sich und entsteht jeweils neu durch informationelle Öffnung und Einbeziehung der Staatsbürgerinnen und Staatsbürger. Indem diese sich verabreden und treffen, gemeinsame Ziele suchen, einen Interessenausgleich herbeiführen, Maßnahmen entwickeln, etc. ereignet sich Staat." Ohne Information aber, geht das kaum.

Besser für die Transparenz und Informationsvermittlung wäre natürlich ein Audio 2:0 Mitschnitt, das heißt, die komplette Sitzungsaufzeichnung kann zumNachhören ins Netz gestellt werden. Oder noch besser: gleich ein Videomitschnitt. Immer mehr Städte überlegen sich die Variante der Online-Berichterstattung. 

Audio 2:0 aus dem Rat?

Online-Berichterstattung?