Demokratie hinterm Zaun: The House of Parliament und Downing Street 10.
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Samstag, 7. April 2012
Freitag, 6. April 2012
Thänk you for trevelling with Deutsche Bahn
Was haben Ostern und die Deutsche Bahn gemeinsam? Das Suchen: Die Osterfans suchen Eier - die Bahnfahrer suchen Sitzplätze. Während die glücklichen Eiersucher fündig werden, bleibt für Zug-Reisende zu Ostern die Illusion.
Schon beim Einsteigen in den ICE wird klar: mehr Menschen passen hier nicht rein. Indische Verhältnisse, so wie man sie aus den Dokus im Bildungsbürgerkanal von der anderen Seite der Erde kennt, beherrschen das Bild. Außer, dass Passagiere auf dem Dach sitzen, ist alles belegt. Jeder Quadratzentimeter - vom WC bis vor die Tür der 1. Klasse. Wenigstens hier kann man zumindest den Teppich erkennen.
Wer an einen Sitzplatz denkt, träumt. Selbst die, die reserviert haben, müssen sich durch die Reihen quetschen, über Gepäck und Menschenköpfe - und körper springen, hüpfen, heben. Man kommt sich nahe in der Deutschen Bahn. Ob man will oder nicht.
Samstag, 31. März 2012
Web 2.0 - wo findet es statt?
Politische Kommunikation ändert sich. Was in kleinen Kreisen angefangen hat, findet seine Verbreitung nun auch in den eher breiter und "gesetzteren" Formaten. So hat auch das bekannte Stadtmagazin "GT-Info" die Frage aufgeworfen, wie netzaffin eigentlich die Gütersloher Fraktionen unterwegs sind: mit einem Check der Homepages. Schön, dass das Magazin meine Bloginhalte aufgreift.
| Stadtmagazin auf der Suche nach Web 2.0 in der Politik |
Immerhin ist das Heftchen ja auch im Internetzeitalter angekommen und druckt sogar QR-Codes in der Werbung ab - was fehlt, ist wahrscheinlich noch die Erklärung dazu - nicht alle wissen, was sie damit anfangen sollen.
Fakt ist aber - zu dem Ergebnis kommt auch das Magazin: das, was uns die Stadtpolitik an Internetkost bietet, ist noch kein Web 2:0. Ich gehe noch einen Schritt weiter, es ist immer noch Web 0.9. Hier steht das Senden immer noch deutlich im Vordergrund. Nicht der Dialog. Und wenn das Senden schon nicht so richtig klappen will, müssten die Bemühungen bis Web 2.0 noch deutlich ansteigen. Da machen es die Piraten vor, wie das denn geht. Immerhin ist übrigens die Website der Bürgerinitiative "Demokratie wagen" für den Grimme online Award 2012 vorgeschlagen.
Überdenken könnte man übrigens auch die Homepage der Stadt Gütersloh - oder zumindest das Ratsinformationssystem, welches gerne und dringend hin zu Web 2.0 verbessert werden müsste. Von Aktualität bis Transparenz wäre eine Menge zu diskutieren. Vielleicht ist der Artikel im Stadtmagazin dann auch mehr Ansporn, sich hierüber einen politischen und verwaltungstechnischen modernen Kopf zu machen?
Hinterm Zaun
Freitag, 30. März 2012
5. Statusbericht Bürgerhaushalte in Deutschland
Der 5. Statusbericht seit dem Bestehen der Seite www.buergerhaushalt.de im Jahr 2007 bietet einen kurzen Überblick über alle auf der Seite aufgelisteten Bürgerhaushalt-Kommunen und ihre Status.
Gütersloh rangiert unter der Rubrik "E" für Einführung. Im März wurde die dritte Runde Bürgerhaushalt 2013 beschlossen.
| Ein Segen noch aktiv: Bürgerhaushalt in Gütersloh |
Donnerstag, 29. März 2012
Konversion - man bleibt unter sich
Das Thema Konversion sei in aller Munde - so heißt es stolz auf der Homepage der Stadt: "Der bevorstehende Abzug der britischen Streitkräfte hat in der letzten Woche in der Stadthalle Gütersloh erneut die Akteure aus NRW zusammengeführt, um einige Aspekte, wie zum Beispiel die Betroffenheit der Zivilbeschäftigten, zu vertiefen und erneut zu diskutieren."
Nur im Bürgermunde - da ist er nicht! Eigentlich sollte er da aber sein.
| Konversion - lange Schatten voraus.... |
Dienstag, 27. März 2012
Gastbeitrag: Wähler-Bashing statt Government 2:0
Heute ein Gastbeitrag von Ole Wintermann (Blog Globaler Wandel)
Nach der Saarland-Wahl scheint inzwischen auch bei den Offlinern (man verzeihe mir an dieser Stelle diese Pauschalität; ausdrücklich ausnehmen möchte ich aber den parlamentarischen Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Peter Altmaier) die Erkenntnis zu wachsen, dass man sich bei nächster Gelegenheit im Interesse der jeweils eigenen Wahlergebnisse doch mal Gedanken darüber machen sollte, von welchen Bürgern die Piraten eigentlich gewählt werden. Unwissenheit über Online-Dynamiken und ein von Panik und Verachtung geprägter Diskussionsstil verhindern aber bisher eine nüchterne Analyse der veränderten Parteienlandschaft durch Vertreter der etablierten Parteien.
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