Bild

Bild

Donnerstag, 1. August 2013

Amtsbluff August


1. August 2013

1. Die Stadt Gütersloh gibt bekannt, dass die Schulferien in der Stadt Gütersloh aufgrund der massiven Hagelschäden und deren Beseitigung besonders in den Gütersloher Schulgebäuden um drei Wochen verlängert werden. Eltern und Schüler werden dringend gebeten, ihre Urlaubsbuchungen zu verlängern, damit die schulpflichtigen Kinder auch in dieser Hagelnachsorgezeit betreut sind.

2. Die Stadt Gütersloh gibt bekannt, dass sämtliche Straßenschilder ab dem 15. August für einen Monat abmontiert und gereinigt werden. Die Stadt erarbeitet bis dahin ein neues Navigationssystem, welches als App auf allen gängigen Smartphones installiert werden kann und der Bürgerschaft die Orientierung in der schilderlosen Zeit ermöglichen soll. Die App wird rechtzeitig zum Download zur Verfügung gestellt.

3. Die Stadt Gütersloh gibt bekannt, dass die gesamte Verwaltungsspitze der Stadt sich in der kommenden Woche in der britischen Hauptstadt London aufhalten wird. Man macht dem 3. Thronanwärter George Alexander Luis die Aufwartung, dies war Bedingung und Vertragsbestandteil für den Abzug der britischen Streitkräfte aus der Kreisstadt. 


Montag, 29. Juli 2013

Brückenbauer der Integration - unser Film ist online

Heute ist der Film der Brückenbauer online gegangen. Gerne stelle ich den in mein Blog - ist immerhin unsere Gemeinschaftsarbeit - und auch ein kommunales Thema, da sich Integration als erstes im engsten Lebensumfeld einstellt.

Vielen herzlichen Dank an die Brückenbauer, die mitgemacht haben. 

Vielen herzlichen Dank auch an die Macher des Films: Jann van Husen (rendermen Bielefeld), Tolga Yilmaz für den Ton und Stefanie Frenzel für die Stimme. 

Hat Spaß gemacht!



Sonntag, 28. Juli 2013

Abschied

In eigener Sache.

In der letzten Woche musste ich Abschied nehmen. Von einem Menschen, der mir in seiner aufrechten Streitbarkeit und seiner zutiefst humanistischen Erdung Vorbild war. 
Mein Vater. 


Im Alter von 83 Jahren ist er nach lange erduldeter Parkinson-Erkrankung gegangen. 

Letzte Worte an seinem Krankenlager:

Bis hierher hat mich Gott gebracht, in seiner großen Gnade,
im Leben hab´ ich oft und gern gelacht,
jetzt bin ich tot,
ist das nicht schade?

Adé, Pappa.

Ich werde Dich sehr vermissen.

 

Mittwoch, 17. Juli 2013

Überwachungskamera II

Die Stadtverwaltung Gütersloh hat auf meine Anfrage bezüglich der Video-Überwachung mit einer Kamera im öffentlichen Kreuzungsraum der Innenstadt geantwortet:
 
 (...) mir liegt zwischenzeitlich ein Antwort aus der Fachabteilung vor:
 
Bei der Kamera handelt es sich um einen Bestandteil des Verkehrsmanagementsystems der Stadt Gütersloh.
 
Sie dient dazu, die Anzahl der Fahrzeuge - unterschieden nach Pkw und Lkw - zu erfassen und die Rückstaulängen zu ermitteln.Mit Hilfe dieser Werte werden die je nach Verkehrsaufkommen unterschiedlich erforderlichen Grünzeitlängen der Ampeln festgelegt.
 
Dies ist insbesondere für die unterschiedlichen Bauphasen der über mehrere Jahre laufenden Straßenerneuerungsarbeiten (derzeit der Carl-Bertelsmann-Str.) für diesen komplexen Knotenpunktsbereich erforderlich. Nur so können die Arbeiten ohne größere Verkehrsbeeinträchtigungen abgewickelt werden.
 
Dabei handelt es sich um eine niedrig auflösende Kamera, die keine Nummernschild- oder Gesichtserkennung zulässt. Auch werden die Daten nicht aufgezeichnet. Die Kamera hat keine allgemeine Überwachungsfunktion. Zugang haben lediglich Mitarbeiter der Ampelsteuerung über den internen zentralen Verkehrsrechner."
 
Mittlerweile habe ich auch die zweite Überwachungs-Kamera auf der anderen Seite der Kreuzung gefunden. Sie hängt ebenfalls im Kreuzungsbereich der Bahnunterführung.



 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Das ist interessant vor dem Hintergrund folgender Anfrage auf FragdenStaat eines anonymen Anfragers noch vom 11. Februar 2013 an die Stadtverwaltung Gütersloh:
 
Anonymer Nutzerantrag nach dem Informationsfreiheitsgesetz NRW, UIG NRW, VIG 

Freitag, 12. Juli 2013

Überwachung - bisher unbemerkt

Überwachungsstaat. Scheint eher ein Thema für die "große Politik" zu sein. Der Schein trügt.

       Unscheinbar      Fotos ak 2013
Die kleine Dalkestadt hat´s auch drauf. 

Die neue Kreuzung Kirchstraße, Kaiserstraße, Unterführung - alles ist fest im Kamera-Blick. Mensch, Autos, Bewegungen. Man übersieht die Überwachungskamera leicht, die Kreuzung erfordert alles fahrerische Können und uneingeschränkte Aufmerksamkeit beim "Herumkurven".Bisher war das eine unscheinbare Kreuzung wie alle anderen auch.

 
Aber es hängt da, der kleine Unterschied zum freien öffentlichen Raum: das Überwachungsauge am Laternenpfahl. 
 
Wer schaut am anderen Ende zu? - bleibt als Frage. 

Wer darf das? Und wer hat das angeordnet - wer hat das politisch entschieden und mit welchem Beweggrund?  

An eine öffentliche Diskussion dazu kann ich mich nicht erinnern. 

Ohne dabei paranoid zu sein: gibt es noch weitere Kameras, von denen der normale Bürger keine Ahnung hat?

Mal sehen, was die Stadtverwaltung Gütersloh dazu sagt.




 

Sonntag, 30. Juni 2013

Amtsbluff Juli 2013

1. Juli 2013


1. 
Die Stadt Gütersloh gibt bekannt, dass der Haushalt 2014 erst Ende Februar 2014 beschlossen wird. Nach der letztmaligen Durchführung des Bürgerhaushaltes 2013, in dessen Rahmen nur eine einzige Lesung vorgesehen war, damit die Bürgerbeteiligung möglichst minimal zum Tragen kam, genehmigt sich die Politik für die Haushaltsberatungen zum Haushalt 2014 deutlich mehr Zeit. Es wird Raum für eine 2. Lesungen geben sowie für Fraktionsklausuren. Zwischen der 1. und 2. Lesung besteht die Gelegenheit für mehrere Fraktionssitzungen. Damit ist die alte Tradition der außeröffentlichen Beratungen erfolgreich wiederhergestellt.

2.
Die geplante Broschüre zum Haushalt 2014 in Höhe von 5.000 Euro wird nicht gedruckt. Die Kosten werden weder vom Fachbereich Finanzen noch von der Zentralen Öffentlichkeit aufgebracht. Die Nachbewilligung wurde einstimmig abgelehnt. Die Daten zum Haushalt 2014 werden daher im Umweltkalender der Stadt veröffentlicht, sie finden sich in einer Rubrik gleich nach den Abfuhrterminen für die gelben Säcke und die Biotonnen.

3.
Die Renaturierung der Dalke in den Außenbereichen der Stadt wird dem Landwirteverband übertragen. Die Leitung des Grünflächenamtes wird lediglich in beratender Funktion tätig. Die Entscheidung dazu fiel im Ältestenrat einstimmig, der Umweltschutz ist ein gesellschaftliches Querschnittsthema und daher auch durch die größte Lobby im Sinne des landwirtschaftlichen Gemeinwohls zu regeln.

4.
Der Gütersloher Norden wird vorübergehend durch einen Palisadenzaun abgegrenzt. Es steht zu befürchten, dass bundesweite Unruhen aufgrund sozialer und bildungspolitischer Ungleichheiten in diesem Sozialraum entbrennen und von dort auf die prosperierenden Ortsteile wie Isselhorst und das Zentrum übergreifen könnten. Für das Passieren der Grenzposten wird ein Visum in drei Kategorien ausgestellt: Ethnische Zugehörigkeit, Alphabetisierungsgrad, Sozialversicherungsnummer.

5.
Die Pensionszahlungen der Stadt an die pensionierten Beamten der Jahrgänge 2012 bis 2016 werden in ihrer Erstauszahlung um drei Jahre nach hinten verschoben. Die Pensionäre werden bis zum Jahresende 2016 durch Naturalien aus der Suppenküche entgolten. Auch die Abgleichung der Überstunden der Feuerwehrbeschäftigten wird durch das anteilige Verrechnen mit Warengutscheinen und Schwimmhallengutscheinen abgegolten. Künftige Mitarbeiterversammlungen finden unter fachlicher Begleitung britischer Geheimdienstmitarbeiter statt, damit etwaige Fehlaussagen effektiver beseitigt werden können.