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Sonntag, 12. Februar 2012

Gottesdienst im Ratssaal

Ein Gottesdienst im Ratssaal. Sogar ein traditioneller Gottesdienst - er findet zum sechsten Mal statt. Die Bürgermeisterin begrüßte die rund 100 Christen im Rathaus. 

Stadtbekannte christliche Geistliche leiteten durch den gottesdienstlichen Gebetsabend, mit Andacht, Gebeten und Liedern, der sich vor allem mit Anliegen der Stadt und ihrer Bürger befasste.  
Beten im Ratssaal - wenn, dann alle!

Aha.   
Beim ersten Lesen war ich erstaunt. Beim zweiten Lesen war ich nachdenklich. Beim dritten Lesen erschrocken....

Zwei Gedanken dazu:

Donnerstag, 9. Februar 2012

Es ist still geworden um den Bürgerhaushalt 2012

Zur Zeit wird in der Stadt Gütersloh der Haushalt beraten. Ein Teil davon ist der Bürgerhaushalt 2012 - auch wenn diese zweite Runde der Bürgerbeteiligung an der Haushaltsgestaltung eher behandelt wurde wie ein unbeliebtes Stiefkind - so wird er dennoch im politischen Munde geführt. Wenig transparent und wenig öffentlich. Ein Alibi vor dem gänzlichen Abgesang?
den Bürger abgeworfen...

Mittwoch, 8. Februar 2012

Europa ist unsere Zukunft - erklären Bürger aus dem Kreis Gütersloh

Die Griechen verbrennen die deutsche Fahne.  So bebildert heute die tageszeitung. Diese Szenen kennt man eigentlich nur aus Ländern, in denen sich Erzfeinde gegenüber stehen und das Feindbild über Generationen verinnerlicht ist. 

Aber in Europa? Zwischen Europäern?

Sonntag, 5. Februar 2012

"Bürgerbeteilgung am konkreten Fall"

Bürgerbeteiligung
Die Kanzlerin macht es, die EU macht es, die Sozialdemokraten machen es - überall sprießt es aus dem Boden: neue Formate der Bürgerbeteiligung, des Dialogs mit dem Bürger, digitalisiert, offen. In Gütersloh mag es aber nicht so richtig klappen. Auch die Bürgermeisterin steht eher auf der Bremse als auf dem Gaspedal. 


Öffnung nur von Fall zu Fall

Donnerstag, 2. Februar 2012

Bürgerdialog mit der Kanzlerin

Seit gestern hat die Bundeskanzlerin einen online-Bürgerdialog gestartet: "Dialog zu Deutschlands Zukunft" ist das "Experiment" überschrieben. Drei Fragen stehen im Mittelpunkt und sind von den Machern gesetzt: Wie wollen wir zusammenleben? Wovon wollen wir leben? Wie wollen wir lernen?

Neue Wege politischer Kommunikation - Bürgerdialog mit der Kanzlerin

Mittwoch, 1. Februar 2012

Brüssel will Bürger beteiligen

 Auf heiseonline fand ich folgendes: 
Warmlaufen für die Europäische Bürgerinitiative

"Die EU-Kommission hat Ende vergangener Woche die offizielle Webseite zur Registrierung Europäischer Bürgerinitiativen freigeschaltet. Der Startschuss fiel im Rahmen Konferenz mit Mitgliedern des EU-Parlaments sowie führenden Vertretern von Facebook, Google, Twitter und Dailymotion in Brüssel. Der für die öffentliche Verwaltung zuständige EU-Kommissar Maroš Šefčovič zeigte sich überzeugt, dass soziale Medien EU-weit maßgeblich zur Unterstützung der neuen Petitionsform beitragen können.

Einwohner der Mitgliedsstaaten können mit dem Instrument schriftlich oder online Unterschriften sammeln, um eigene Gesetzgebungsverfahren in Brüssel anzustoßen oder ihren Unmut gegen bestehendes Recht auszudrücken. Dafür müssen aber mindestens eine Million Unterstützer aus zumindest einem Viertel der EU-Mitgliedstaaten zusammengetragen werden. In jedem EU-Land ist eine Mindestanzahl von Unterschriften zu erreichen, damit diese zu dem erforderlichen Quorum zählen." (...) Mehr unter dem obigen Link.

Brüssel goes bürger-online

Das hat mich doch sehr an unsere Erfahrungen mit dem Bürgerhaushalt Gütersloh erinnert. Auch hier gilt:
Technik ist hilfreich, wenn es um moderne Bürgerbeteiligung geht. Auch auf der EU-Ebene. Eine onlinePlattform wird womöglich viele Bürger wieder zu dem machen, was sie sind: Bürger, die sich einbringen wollen – und können. Ein erster Schritt nach vorn, dem kann man nichts Negatives entgegnen - gut so!

Doch so schnell sollte man kein Freudenfeuer abbrennen. Der politische Prozess ist ein langer. Und in den letzten Jahren kein besonders transparenter. Das dürfte auf europäischer genau so gelten wie auf der kommunalen oder landespolitischer Ebene. 

Dienstag, 31. Januar 2012