Heute nur ein Schild:
Bild
Sonntag, 17. Juni 2012
Freitag, 15. Juni 2012
Heute habe ich Post bekommen.....
Heute habe ich Post bekommen. Ich meine "echte" Post, die vom Briefträger, in gelb und blau mit dem Rad bei Regen. Keine elektronische Post.
Nun ist das schon eher selten geworden. Aber heute war das anders. Im Briefkasten lag Post von der heimischen CDU, Stadtverband Gütersloh.
| Eigentlich wollte ich ein Kommunalwahlprogramm! |
Aber der Reihe nach:
Mittwoch, 13. Juni 2012
Was im Bildungsausschuss gesagt wurde...
Es hat doch Vorteile, wenn man selbst auf der Zuschauertribüne sitzt und der Politik zuhört. Denn: Ganz so harmlos und harmonisch war die Diskussion gestern im Bildungsausschuss nicht, als die Modellschule "Sekundarschule Nord" auf der Tagesordnung stand. Die Zeitung hat im Maul der Politik wohl nur die morschen Milchzähne, nicht aber die steilen Reißzähne beschrieben:
| So zahnlos ging es nicht zu im Bildungsausschuss ! |
Ein kleiner Bericht aus meinem Schreibblock, den ich ab 17:50 füllen konnte:
Dienstag, 12. Juni 2012
Was ein Bürger zur Schulentwicklung zu sagen hat
Die Sekundarschule steht heute auf der Tagesordnung des Bildungsausschusses. Aus diesem Anlass nehme ich eine Stellungnahme von Jürgen Zimmermann auf meinen Blog: (Das Schreiben ist gleichermaßen auch an die Verwaltung, die Politiker und die örtliche Presse gegangen)
Stellungnahme zu den
Plänen einer „Modellschule Nord“-
Beantragung im Rahmen der Schulentwicklungsplanung 2012-2015
„Wer nichts will
als die Gegenwart, wäre gewiss nicht ihr Schöpfer gewesen."
Jean Paul
Jean Paul
Als Gütersloher
Bürger, als ehemaliger Ratsherr, als einer der Initiatoren der GAG
(Gütersloher Aktion für Gesamtschulen), als Gesamtschullehrer der
ersten Stunde in Bielefeld und Gütersloh und vierfacher
pensionierter Großvater kann ich zu der
Beantragung einer „Modellschule Nord“ nicht schweigen.
Sonntag, 10. Juni 2012
Bürgerhaushalt = Potemkinsches Dorf?
Auf dem Internetportal bürgerhaushalt.org (getragen von der Bundeszentrale für politische Bildung und der Servicestelle Kommunen in der einen Welt sowie dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) findet sich ein Eintrag von Dr. Stefan Eisel (Konrad-Adenauer-Stiftung) zu Bürgerhaushalten in Deutschland.
Er hat diese bundesweit untersucht und kommt zu dem Ergebnis, diese seien Potemkinsche Dörfer. Auch in Gütersloh. "Zum einen sei ein Großteil der Bevölkerung von der Onlinebeteiligung
ausgeschlossen, da nur ein Viertel der Bevölkerung über einen Zugang zum
Internet verfüge und zudem die Onlinenutzer längst nicht alle in der
Lage seien, das Internet als Kommunikationsplattform oder gar als
politisches Instrument zu nutzen.
Zudem biete das Internet vor allem denjenigen, die über viel Zeit
verfügen und gut organisierten Interessengruppen eine Plattform, um ihre
Meinung zu platzieren. Dadurch – und durch die vielfach anonymen
Zugangsmöglichkeiten – stiegen auch die Manipulationsmöglichkeiten." So steht es als Beitrag auf der Seite bürgerhaushalt.org.
Eisels Fazit wird hier so zitiert:
"Es spricht viel dafür, das Internet auch bei kommunalen Fragen als
zusätzliche Informations‑ und Diskussionsplattform anzubieten. Dabei
muss freilich immer bewusst bleiben, dass so nur ein kleiner, nicht
repräsentativer Teil der Bevölkerung angesprochen wird. Abstimmungen im
Internet aber sind das Gegenteil von demokratischer Bürgerbeteiligung,
denn sie privilegieren eine kleine Internet-Eliten auf Kosten der großen
Mehrheit der Bürger. Auch wenn die abschließende Entscheidungsbefugnis
beim Rat liegt, vermitteln solche Internet-Abstimmungen eine
pseudo-demokratische Legitimität, deren Eigendynamik sich gewählte
Mandatsträger eher nicht entziehen (können). Überzeugende Vorschläge aus
der Bürgerschaft bedürfen keiner manipulativen Abstimmungsprozeduren im
Internet. Sie wirken durch ihre inhaltliche Plausibilität und solide
argumentative Begründung."
Der Originaltext findet sich auf der Seite der Konrad-Adenauer-Stiftung.
Folgendes habe ich kommentiert:
| Potemkinsches Dorf ohne Fassade? Oder Baustelle neuer Beteiligungsformen? |
Freitag, 8. Juni 2012
Adé den freundlichen Damen ....
Massenandrang: Schlecker schließt auch in Gütersloh seine Pforten. Die Kunden standen in Schlangen an. Ein seltsames Bild, diese Lust auf 30 Prozent.
Ich möchte den Damen danken, die all die Jahre hier gearbeitet haben - immer mit einem freundlichen Wort und einem Lächeln auf den Lippen. Nur heute war diese Regung aus ihren Gesichtern verschwunden. Traurigkeit war dem Lachen gefolgt. Und Leere. Wo soll es nun hingehen? Wie weitergehen?
Ich war sehr berührt. Und habe meine Shampooflasche zurückgetragen ins Regal. Den Laden ohne Ware verlassen.
| Massenansturm.... 30 Prozent auf alles - nur nicht auf die Damen! |
Donnerstag, 7. Juni 2012
Schwarz oder rosarot
Schwarz dort und rosarot hier
Da draußen in der EU tobt der Kampf ums Überleben des Euro, einzelner Staaten - Millionen Menschen bangen um ihre Existenz. Die Verschuldung ist gigantisch, die Transfers von Topf A nach Topf B kann keiner mehr nachvollziehen. Durchblick haben nur noch die Analysten der Banken, Politiker stehen regelmäßig mit dem Rücken zur Wand, Parlamentarismus wird ganz klein geschrieben, eine Fußnote der Moderne. Nach Griechenland folgt jetzt Spanien in die Kenterlage.
Gut, Schwarzmalen ist eine Sache. Aber auch bei differenzierter Betrachtung unserer Umwelt ist das noch lange kein Grund, eine rosarote Brille aufzusetzen! So wie dieser Tage im Dalkedorf Gütersloh. Wir reden und jammern auf hohem Niveau, wo uns doch selbst gerade eben erst die Finanzkrise gestreift hatte. Gütersloh schmeißt das Geld mit vollen Händen für Luxusartikel raus:
| Schwarz oder (rosa)rot |
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