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Freitag, 8. März 2013

Frauen aus der Region

Power-Frauen-Tag

Franziska Röchter ist eine davon: nicht ganz Gütersloherin, aber "nebenan".

Ihr neues Buch ist pünktlich zur Leipziger Buchmesse (14. - 17. März 2013) erschienen:


                                             Halt! Dich! fest!                Foto: J.Zimmermann 2013




"Schriftsteller wie Gerald Jatzek, Andreas Schumacher, Jürgen Völkert-Marten und Sandra Niermeyer, Bühnenautoren wie Klaus Urban oder Michel Pauwels, Lyriker wie Bernhard Winter oder Josef Hader sowie der Münchner Filmemacher Richard Westermaier u.v.a. m. geben ihre satirische Sicht auf das absurde Weltentheater zum Besten. Der bekannte Gütersloher Cartoonist und Kunstmultiplikator Günter Specht (Güterslohtagebuch) steuerte eine Vielzahl an Illustrationen zu diesem abwechlungsreichen und unterhaltsamen Leseband bei." Mein Beitrag heißt "Nach Hause".


Mittwoch, 6. März 2013

Lebensmotto

Dieses Motto hängt am Neubau des Bundesministeriums für Bildung in Berlin. Was für eine schöne Aufforderung!  




Sonntag, 3. März 2013

Ein Quartier wird verkauft - warum nicht-öffentlich?

Wenn jemand von Größe spricht, ist Wachsamkeit gefordert. Wenn jemand von Größe ausgegangen ist und dann "noch größer" wird, ist Argwohn angebracht. Wenn diese Dinge im Finanzwesen gesprochen und realisiert werden, muss man nachfragen: 

Die Sparkasse Gütersloh kauft ein Grundstück und Immobilien von der Stadt und will bauen. Beraten wurde allerdings im nicht-öffentlichen Teil der Ausschüsse. Dabei sitzen Menschen mit zwei Funktionen in einer Person am Tisch: sie sind Politiker und gleichzeitig Sparkasseninvolvierte.

Daher hier meine Anfrage an die Kommunalaufsicht des Kreises, da die Stadt Gütersloh dazu keine Auskunft gibt:


                      Verkauf an Nachbarn - wenig transparent            Foto: ak 2012

Freitag, 22. Februar 2013

Transparenz eine Frage der Haltung

Öffentlichkeit ist eine Frage der Haltung. Besonders, wenn es sich um öffentlich-rechtliche Belange geht, die zwar auf dem Papier als öffentlich-rechtlich formuliert sind aber in der Realität ganz anders aussehen. Das ist bei der Sparkasse nicht anders als in der Kommunalpolitik: die eine eine öffentlich-rechtliche Geldquelle, das andere ein Gremium von Menschen, die das Volk vertreten sollen. Man wundert sich also dieser Tage wieder, dass Geschäfte, die von allgemeinem Interesse sind, einfach hinter verschlossenen Türen stattfinden. 

                    Transparenz ist eine Frage der Haltung    Foto: ak 2012

Das war in Rietberg nicht anders, wo gerade der Bau der Halle im Bibeldorf heißt diskutiert wird, weil vom ehemaligen Bürgermeister und jetzigen MdL "durchgewunken" wurde und zudem von der Kommunalaufsicht beanstandet, das ist in Halle/Westf. nicht anders, wo die Grundstücke für die Gewerbefläche auch nur im nicht-öffentlichen Teil eines kleinen Gremiums beraten werden. 

Daher meine Anfrage an die Bürgermeisterin der Stadt Gütersloh schon vom 18.2.2013, auf deren Beantwortung ich warte- es geht um den Grundstücks- und Immobilienverkauf der Stadt an die städtische Sparkasse: 


Sonntag, 17. Februar 2013

Vertrauen ist gut...

Dieser Tage dreht sich auch hier die Welt ums liebe Geld:

Die Sparkasse wird 150 Jahre alt und feiert sich. Der CDU-Landrat legt seine Nebeneinkünfte offen. Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete lädt zur Weinverköstigung in einen privaten Weinhandel.

Aber der Reihe nach. 

Am Freitag versammelten sich die geladenen Gäste der Sparkasse Gütersloh im Theater der Stadt und begingen das 150-jährige Firmenjubiläum. Wichtigstes Geschäftsmodell sei das Vertrauen der Kunden in die Bank - eine Rarität also, wo sich die übrigen Banken doch in der Vertrauens-Schussfahrt nach unten befinden und genau das, Glaubwürdigkeit, in der Gesamtbevölkerung komplett verloren haben. 
Wenn die Sparkasse sich aber nun so verantwortungsbewusst und vertrauenswürdig darstellt, bleibt jedenfalls die Frage offen, wie etwa die Sparkasse und die Stadt Gütersloh gerade miteinander umgehen, wenn es um den Verkauf der städtischen Immobilien Eickhoffstraße an die Sparkasse geht. Wie bereits in einem früheren Blog geschrieben, sitzen hier Politiker und Sparkassenangestellte teilweise in Personalunion am Verhandlungstisch. Wer kontrolliert hier noch wen? Das Vertrauen der Bürger erlangen die Sparkassen nicht zuletzt deshalb, weil sie u.a. öffentlich-rechtlich sind und kommunale Träger haben. Hier ist also eine doppelte Öffentlichkeit notwendig.


                               Geld bewegt die Welt - nur wie und wo?     Foto:  ak 2012

Freitag, 15. Februar 2013

Städtisches Kita-Konzept: Kritik unerwünscht!

Offensichtlich muss das Kind erst in den Brunnen fallen, bevor sich im beschaulichen Gütersloh etwas bewegt:

Eine "Mathekiste zur Kita-Kinder-Frühförderung" ist der Brunnenfall sozusagen. Sie soll zur Frühförderung auch an städtische Kitas gesponsort werden. Die Stadt lehnt ab, Frühförderung passe nich in ihr pädagogisches Konzept. 

Welches Konzept? 

Dieses viel zitierte 37 Seiten starke "Konzept" ist nur mit vielen Klicks im Netz zu bekommen.  Auf der Homepage der Stadt nur durch Umwege über andere Seiten. Also nur mit Nervenstärke! So viel schon mal zur Transparenz. Dieses Versteckspiel muss nicht sein, wenn absehbar ist, dass ein städtisches Thema zum Nachlesen einlädt. 

                             Kritik 2013 einfach weggesperrt!      Foto: ak 2013